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100 Lieblingsweine im Feinschmecker.

Erfolg für Österreich.

Zehn Weinjournalisten wurden vom führenden deutschen Gourmet - Journal "Der Feinschmecker" gebeten, jeweils zehn Lieblingsweine zu nominieren. Für Österreich war Wine-Times-Herausgeber Helmut Knall eingeladen, zehn Grüne Veltliner zu beschreiben.

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Im Feinschmecker Heft 1/2007 wurden zehn Wein-Autoren gebeten jeweils zehn Weine aus einem Gebiet zu beschreiben. Nicht unbedingt nur die "Besten" waren gefragt, sondern typische Weine, durchaus auch Preis-Leistungs-Tipps. Einzige Bedingung, die Weine mussten im Dezember 2006 - Januar 2007 in Deutschland erhältlich sein.

Neben Serena Sutcliffe, die Jahrgangschampagner unter die Linse nahm, Jens Priewe, der ausgefallene Italiener beschrieb, Ingo Swoboda, der sich grosse deutsche Rieslinge vornahm, Ulrich Sautter, der sich Pinot Noirs und Spätburgundern widmete, Caro Maurer, die "down under" verkostete, Clive Coates, der weisse Burgunder nominierte, David Schwarzwälder, der Tipps aus Spanien und Portugal lieferte, Stuart Pigott, der seine Hassliebe zu Sauvignon Blanc beschrieb (leider ohne einen einzigen österreichischen SB) und Bernard Burtschy, der wunderbare Tipps aus Bordeaux lieferte, war auch ein Österreicher gefordert: Helmut O. Knall, der Chefredakteur und Herausgeber der Wine-Times sollte zehn Grüne Veltliner beschreiben.

Das war nicht ganz einfach: "Bitte eine Null mehr hinter dem Einser" begann er seinen Artikel, denn aus der Vielfalt des Angebotes an Grünen Veltlinern nur zehn zu nominieren ist fast unmöglich. Etwas zu Hilfe kam die Bedingung, dass die Weine im deutschen Handel noch erhältlich sein mussten, wodurch einige der vorgesehenen Weine bereits aus dem möglichen Ranking fielen. "Dabei hätte ich so gerne den einen oder anderen gereiften Veltliner beschrieben" meint Helmut Knall, aber keiner der angedachten Weine war mehr in Deutschland erhältlich.

Letztendlich blieb eine Auswahl quer durch alle Veltliner-Anbaugebiete über: Proidl, Geyerhof, Ott, Wieninger, Angerer, Pfaffl, Bründlmayer, Hartl, Rudi Pichler und F.X. Pichler kamen ins Heft. Weine von leicht bis preiswürdig, vom klassischen GV bis zu den Granaten, eine kleine Übersicht. "Ich hoffe, es ist mir niemand böse, aber hier eine faire Auswahl zu treffen ist einfach unmöglich" beschliesst der Wiener Weinjournalist die schwere Aufgabe.

Aber natürlich ist es ein grosser Erfolg für österreichischen Wein, wenn in einer führenden Gourmet-Zeitschrift, wie dem Feinschmecker, der Grüne Veltliner zu den ganz grossen Weinen dieser Welt zählt. Für Helmut Knall ist es natürlich auch eine Anerkennung mit einigen der führenden Wein-Autoren der Welt publizieren zu können.

Die ganze Story findet sich:

Der Feinschmecker Heft 1 Januar 2007, im guten Zeitschriftenhandel.
© by Helmut Knall
last modified: 2007-02-13 22:48:01

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